DBfK Nordwest fordert tarifvertragliche Vergütung für Pflegende in der Langzeitpflege

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06.10.2017

 

(Hannover) Aktuell arbeiten Pflegefachpersonen in der Langzeitpflege auf der Basis so umfassender pflegewissenschaftlicher Grundlage und umfassender Konzepte wie nie zuvor. „Statt die Pflegenden für ihre Leistungen wertzuschätzen werden sie von Arbeitgebern und Politik schlecht behandelt. Schlechte Bezahlung und Arbeitsbedingungen stehen auf der Tagesordnung. Die aktuellen Zustände sind nicht zu akzeptieren und müssen sich dringend ändern“, fordert der DBfK Nordwest Vorstandsvorsitzende Martin Dichter.

Im Hinblick auf die häufig völlig inakzeptable Vergütung von Pflegefachpersonen in der Langzeitpflege fordert der DBfK Nordwest eine Entlohnung, die sich mindestens auf dem Niveau des TVöD bewegt. In diesem Zusammenhang sind die gesetzlichen Vorgaben zügig umzusetzen, so dass die Kostenträger die dadurch entstehenden Personalkosten in Vergütungsverhandlungen in vollem Umfang anerkennen und voll refinanziert werden.

Anerkennung und Wertschätzung müssen sich in einer angemessenen Entlohnung und gesundheitserhaltenden Arbeitsbedingungen mit verlässlichen Dienstzeiten, betrieblicher Gesundheitsförderung etc. ausdrücken. „Damit sich schnell etwas ändert sind Politik und Arbeitgeber aufgefordert Hand in Hand zu arbeiten statt sich nur wie bisher mit warmen Worten rauszureden. Nur so lässt sich auf hohem Niveau pflegen, das Personalproblem in der Pflege lösen und die Attraktivität des Berufes steigern“, so Dichter.

Unsere Forderungen an Politik und Arbeitgeber finden Sie in unserem Positionspapier zu einer tariflichen Vergütung von Pflegefachpersonen in der Langzeitpflege.

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