Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit

Unser Ziel: Die Rahmenbedingungen der professionellen Pflege sind so gestaltet, dass die pflegerische Versorgung den Bedarfen der Bevölkerung entspricht. Bis dahin ist es allerdings aus Sicht der Pflegeberufe noch ein weiter Weg.

Gute Pflege - Was eigentlich selbstverständlich sein sollte in einem weit entwickelten und im Ländervergleich mit guten finanziellen Mitteln ausgestatteten Gesundheitssystem, ist leider im täglichen Alltag in deutschen Einrichtungen nicht gegeben. Die pflegerische Versorgung ist in Deutschland gekennzeichnet von Arbeitsverdichtung und hohem Zeitdruck, Priorisierung bzw. Rationierung von Leistung und einem Trend zur Dequalifizierung, meist aus ökonomischen Gründen.

Dem setzt der DBfK seine Erwartungen und Forderungen entgegen:

  • Gesellschaft und Politik erkennen den therapeutischen und gesellschaftlichen Nutzen der Pflegeberufe an.
  • Beruflich Pflegende haben bzw. entwickeln ein starkes berufliches Selbstbewusstsein. Sie nehmen direkten Einfluss auf ihre Arbeitsbedingungen.
  • Beruflich Pflegende erhalten eine leistungs- und verantwortungsgerechte Vergütung.
  • Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz und lebensphasenorientierte Unterstützungsmaßnahmen sind verpflichtende und etablierte Instrumente, um Pflegende im Beruf gesund, motiviert und leistungsfähig zu halten.
  • Arbeitszeitgestaltung muss eine gute Work-Life-Balance ermöglichen und Varianten für unterschiedliche Lebensphasen bieten.
  • Die Rahmenbedingungen in der Pflege sind so gestaltet, dass es möglich ist, den Beruf gesund und bis zum gesetzlich vorgesehenen Renteneintritt auszuüben. Der DBfK setzt sich für entsprechende flexible Lebensarbeitszeitmodelle und Tätigkeitsprofile ein.
  • In allen Führungsebenen der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen ist pflegerischer Sachverstand durch dafür qualifizierte beruflich Pflegende maßgeblich vertreten.
  • Der DBfK setzt sich ein für eine sektorenübergreifende lokale, regionale und nationale Pflegepersonalberichterstattung sowie eine aus den Bedarfen abgeleitete Planung der Ausbildungskapazitäten.

Auf vielfältige Weise haben wir in den vergangenen Jahren auf die Probleme aufmerksam gemacht und die berechtigten Interessen der beruflich Pflegenden vertreten. Neben politischen Gesprächen mit Mandatsträgern aller Ebenen, Beteiligung an maßgeblichen Gremien, Positionspapieren, Stellungnahmen, Briefen und Pressemitteilungen geschah dies auch öffentlichkeitswirksam und unübersehbar. Und wir bleiben dran!

Veröffentlichungen zum Themenfeld

Beispiele für Aktionen der letzten Jahre:

Politik: Hintergrundinfos für Pflegefachpersonen

Politik Pressepult

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Wie das geht und warum es sich lohnt ... mehr Infos

Junge Pflege

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Selbstständige/ Unternehmer/innen

Angebot für Pflegeunternehmer